Nachdem das Warten auf die DSR doch sehr lang wurde und ich mir die Zeit schon auf Formel-e Wochenende vertreiben musste – bei bestem Motorradwetter(!) ist sie jetzt endlich da. Der erste Tag vergeht im Kennenlernmodus. Das Ding ist schwer! Aber zieht gut an. Es ist immer wieder schön nach dem Ampelstart in den Rückspiegel zu schauen und Autos weit hinter einem zu sehen. Das beste daran ist natürlich dass der Start total unaufgeregt und leise von statten geht. So klettert der Kilometerzähler auf ca 70KM. Zugegeben – die meisten Kilometer entstehen durch sinnloses verfahren in unbekannten Gegenden. Wie konnte ich früher eigentlich ohne Navi im Auto irgendwas finden? Da ist so ein Motorrad ohne Handyhalter doch echt mal erfrischend. Das Wetter war auch recht erfrischend heute. Brrr. Ich hatte die Kombi schon auf Sommer umgestellt – eine echte Fehlentscheidung. Weit bin ich also nicht wirklich gekommen, es war dann doch unangenehm kalt. Zumindest konnte ich mich mit einigen Chargern in der Gegend bekannt machen. Am Ende des Tages ist der Akku wieder fast voll und bereit für morgen. Da nehme ich bei etwas besserem Wetter ( hoffentlich) auch noch das Innenfutter zurück in die Jacke. Mal sehen wie das wird.
Kategorie: e-challenge
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Zero e-challenge
Nein, es geht nicht um nichts, sondern um nichts weniger als in die Motorrad e-mobilität einzusteigen.
Es wird Zeit etwas neues auszuprobieren. Ich nehme die e-mobilitäts-challenge in ihrer reinsten Form an – e-motorrad. Mit einer Zero DSR werde ich austesten wie weit man mit einer Ladung kommt. Es geht an Wochenenden Planlos von Berlin ins Umland – 3.3kW Typ 2 Charger und Notstecker sollten dafür sorgen dass ich ggf. wieder nach Hause komme – auch wenn es wohl eine Weile dauern könnte.
Die Idee ist einfach. Mit einer Reichweite von 160km kann man durchaus einen ordentlichen Radius um die Stadt abfahren. Laden sollte grundsätzlich an öffentlichen Stationen möglich sein. Laden dauert natürlich 4 Stunden, was eine extrem lange Zeit ist. Also bleibt nur – wo man auf null ist übernachten und aufladen.
Ich bin gespannt wie weit ich komme und was ich kennenlerne, abseits von Autobahnen und Durchrauschstrecken.
